3-D-Workout für ein effektives Training
Vor und zurück, auf und ab – das war einmal. Wer effektiver trainieren will, sollte unser 3-D-Workout testen. Die schwingenden Bewegungen in der Diagonale machen Sie rundum fit.
Die Muskeln kräftigen, Fett abbauen, den Körper beweglicher und geschmeidiger machen! Das Faszinierende an diesem neuen dreidimensionalen Workout ist: Sie können alles gleichzeitig trainieren. Dazu müssen Sie keine 3-D-Brille aufsetzen – der Clou ist vielmehr eine neue, besonders effektive Technik, bei der schwingende und drehende Diagonalbewegungen aus den Gelenken heraus nicht nur einzelne Muskeln (wie beim klassischen Training), sondern gleich komplette Muskelpartien in Form bringen. Demnächst auch in deutschen Fitnessstudios: PNF-Gymnastik, eine dreidimensionale Trainingsmethode, die ursprünglich aus der Rehabilitationstherapie stammt. Hinter dem Kürzel stecken die Zungenbrecher „Propriozeptive“ (Wahrnehmung der Gelenke) „Neuromuskuläre“ (Zusammenspiel von Nerven und Muskeln) „Fazilitation“ (Bewegungserleichterung durch diagonale Drehbewegungen). „Wer bei diesem Training alle Gelenke voll nutzt, beugt nicht nur Verschleiß vor, sondern ermöglicht seinem Körper zugleich maximale Leistung“, so Philip Orth von der Meridian-Academy Hamburg. Gut für alle, die ein effektiveres, gesünderes Workout für einen schönen Körper wollen, das gleichzeitig gegen Rücken- und Gelenkprobleme oder Verspannungen hilft. Als „Appetizer“ zeigen wir Ihnen vier Übungen für Rücken, Schultern, Beine und Hüften.
Infos: MeridianSpa, Tel. 0 40/65 89-0, www.meridianspa.de. Studio-Adressen ab November über Personalfitness: Tel. 0 40/22 60 66 50
Stärkt den Rücken
(1) Auf dem linken Bein stehen, Knie leicht beugen, das rechte Bein nach vorn führen. Dabei Knie nach außen drehen und Bein vor dem Körper kreuzen (2). Stellen Sie sich vor, Sie würden mit der Innenkante des Fußes einen imaginären Ball nach vorn schieben. (3) Dann das rechte Knie wieder gerade drehen, Bein nach hinten führen und leicht vom Körper abspreizen. Dabei geht der Oberkörper nach vorn und der rechte Arm wird nach vorn gestreckt. Die Handfläche zeigt nach oben. 15-mal pro Seite, dann Bein wechseln.
Wichtig: Den Nabel Richtung Wirbelsäule ziehen, um mit den Bauchmuskeln den Rücken zu stärken.
Kräftigt die Schultern
(1) Hinstellen, Arme etwas vom Körper abspreizen und so drehen, dass die Handflächen nach hinten zeigen. (2) Einen Ausfallschritt zur Seite machen, die Hände zur Faust ballen, die Unterarme parallel vorm Körper hochziehen, bis die Ellbogen im 90-Grad-Winkel stehen (3). Dann die Arme nach unten führen – als würde man ein Rollo herunterziehen – und zurück in die Startposition nehmen. Füße wieder nebeneinander stellen. 15-mal mit Schritt nach links, dann 15-mal nach rechts.
Wichtig: Während der Übung im Rücken gerade bleiben.
Trainiert Beine und Hüften
(1) Einen Knicks machen, d. h. das rechte Bein kreuzt hinter dem linken, nur die Fußspitze berührt den Boden, der Fuß ist gestreckt. (2) Dann Hände zur Faust ballen, rechtes Bein mit einer Hüftdrehung schwungvoll nach vorn kicken, kurz in der Luft halten und leicht anwinkeln, wobei das Knie etwas nach unten dreht. (3) Danach das Knie wieder gerade machen (ausdrehen), Bein strecken, absenken und wieder hinter dem linken Fuß kreuzen. 15-mal. Dann Bein wechseln.
Wichtig: Auf die Drehung des ganzen Beines aus dem Hüftgelenk achten.
Strafft den Bauch
(1) Auf den Boden legen, der rechte Arm ist zur Seite gestreckt, Die Handfläche zeigt nach oben. Der Blick geht zur Hand. Die Hand zur Faust ballen. (2) Dann den Arm anwinkeln – der Ellenbogen zeigt nach außen – und aus dem Schultergelenk heraus drehend vor dem Körper zur linken Seite führen, bis er hier fast den Boden berührt. Dabei mit rundem Rücken den Oberkörper möglichst bis zum Sitzen aufrollen. (3) Gleichzeitig das linke Bein auswärts drehen, leicht anwinkeln, anheben und über dem rechten Knie kreuzen. Langsam in die Ausgangsposition zurückrollen. 10-mal pro Seite.
Wichtig: Dem Blick folgen. Er gibt die Bewegungsrichtung vor. Wer Rückenprobleme hat, sollte mit dem Rücken am Boden bleiben und nur Schultern und Beine bewegen. Generell gilt: Da alle Bewegungen mit der Drehung beginnen, die Rotationen immer so weit wie möglich ausführen! Den Atem nicht anhalten, sondern gleichmäßig fließen lassen.